Museen Weißenburg

RömerMuseum mit Schatzfund


Bild: Archäologische Staatssammlung München

Das Weißenburger RömerMuseum wurde 1983 als Zweigmuseum der Archäologischen Staatsammlung gegründet. Anlass hierfür war die Auffindung eines Schatzes, der heute als einer der bedeutendsten Hortfunde in ganz Deutschland gilt. Beim Anlegen eines Spargelbeetes stieß ein Hobby-Gärtner im Oktober 1979 in unmittelbarer Nähe zur Thermenanlage und in geringer Tiefe auf verrostete Eisenteile. Beim Weitergraben wurde schnell deutlich, dass es sich hierbei um einen spektakulären Fund handelte. 114 Objekte, darunter 17 in Qualität und Erhaltungszustand einzigartige Götterfiguren aus Bronze, kamen nach und nach ans Licht.

Die heterogene Zusammensetzung des Schatzes aus Votiftafeln, Statuetten und Gefäßen aber auch Werkzeugen, Miltitaria und Metallschrott weisen darauf hin, dass es sich um den Hort eines Plünderers handelt. Verborgen wurde er vermutlich, wie so viele andere Schatzfunde in Raetien auch, während der Alamanneneinfälle Mitte des 3. Jh.s n. Chr.

1980 wurde der Schatz für den Freistaat Bayern erworben und in den folgenden Jahren restauriert. Seit 1983 glänzt er als Mittelpunkt der Ausstellung im RömerMuseum Weißenburg.

 

Neueröffnung

Nach Renovierung des Gebäudes und Neukonzeption der Dauerausstellung wird das RömerMuseum Weißenburg am 15. März 2017 wieder eröffnet.

Weitere Informationen finden Sie hier

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