Museen Weißenburg

Kastell Biriciana mit Nordtor


Die Station Biricianis mit seinem Alenkastell war der bedeutendste römische Truppenstandort im dortigen Limesabschnitt. Obschon die Limesforschung in der Region bereits seit dem 17. Jh. immer mehr an Bedeutung gewann, konnte erst 1890 der Nachweis für ein Kastell bei Weißenburg erbracht werden. Die nachfolgenden Grabungen förderten alle wesentlichen Teile des Kastells zu Tage, die Untersuchungen reichen weit ins 20. Jh. hinein. Leider hatte sich eine Konservierung der Fundamente nicht bewährt. 1965 wurde das Mauerwerk wieder zugeschüttet, eine Plattenabdeckung deutet heute noch die Grundmauern an.

Mit der Rekonstruktion des Nordtores und den anschließenden Mauerbereichen in der ursprünglichen Größe wurde das Areal 1990 im Rahmen der Gestaltung eines archäologischen Parks enorm aufgewertet und lädt heute zum Spazieren und Informieren gleichermaßen ein.

Neueste Forschungen haben ergeben, dass das Nordtor vermutlich ein Stockwerk höher gewesen sein muss als die Rekonstruktion auf dem Kastellgelände.

 

Das Kastellgelände ist ganzjährig begehbar!

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung