Museen Weißenburg

Unser Liebling Herkules

Die Museen Weißenburg werdet ihr in der nächsten Zeit noch besser kennen lernen können - darum starten wir heute auch mit unserem Liebling: dem Herkules.

Die Museen Weißenburg werdet ihr in der nächsten Zeit noch besser kennenlernen können - darum starten wir heute auch mit unserem Liebling: dem Herkules.

Die Statuette aus dem 1979 geborgenen "Weißenburger Schatzfund" ist insgesamt nur 20,8 cm groß, aber sehr kunstvoll und detailreich ausgearbeitet. Als Vorlage diente vermutlich eine Statue der griechischen Kunst um 460/450 v. Chr. - entstanden ist unsere Statuette aber wohl in der Zeit zwischen 150-200 n. Chr. in einer Provinzwerkstatt.

Der Gott steht im Kontrapost und ist mit diversen Attributen ausgestattet: In der einen Hand die Äpfel der Hesperiden, in der anderen Hand hält er seine beliebte Waffe - eine Keule. Über seinem Arm hängt ein Löwenfell, welches er dem nemäischen Löwen abziehen konnte, nachdem er ihn besiegt hatte. Außerdem hat Herkules einen Pappelkranz im Haar - diesen trug er während der Rückkehr aus der Unterwelt. Ein kleiner Eber steht auf dem Sockel, für den es einige Interpretationsmöglichkeiten gibt: Ist damit der erymantische Eber gemeint, den er bei seinen Aufgaben erschlagen musste oder wurde das Tier nur hinzugefügt, weil der Eber ein beliebtes Opfertier für Herkules war? Was denkt ihr?

Wer sich den Herkules von allen Seiten ansehen möchte, der kann im Bavarikon stöbern! Hier geht’s zum 3D-Herkules: https://www.bavarikon.de/object/bav:ASM-DDD-00000B3D00000032?lang=de

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