Museen Weißenburg

Puppenküche

Auch wenn die Museen Weißenburg zurzeit geschlossen haben laufen die Arbeiten – wie in vielen anderen Häusern – im Hintergrund weiter.
Heute möchten wir euch eine Schenkung aus Köln näher vorstellen, die gerade bei uns gereinigt, inventarisiert und neu verpackt wird.
Im Laufe des letzten Jahres erhielten wir das Angebot, eine Puppenküche aus Köln zu übernehmen. Sie stammte von einer mittlerweile verstorbenen Dame, die in Weißenburg aufwuchs und die Küche 1896 zu Weihnachten erhielt. Ein Großteil der Einrichtung wurde von ihrem Vater oder lokalen Handwerkern gefertigt, der Rest waren Geschenke zu unterschiedlichen Gelegenheiten. Die Puppenküche war ein Generationen-Spielzeug, mit dem auch die Töchter und Enkelinnen spielten. Die neueste datierbare Anschaffung waren vier Teller mit einem Steiffbären darauf von 1991. Die gesamte Puppenküche besteht aus knapp 300 Einzelobjekten, die nun den Bestand der Museen um die lokale Geschichte weiter ergänzen. Hierzu hilft uns auch eine mehrseitige Beschreibung der ehemaligen Besitzerin, die nahezu minutiös auflistet, was wann geschenkt wurde, wie der Spielablauf vor sich ging, was wer hergestellt hat und wie mit den einzelnen Sachen gespielt wurde. Es wurde nämlich „im Pfänle gebraten, Fleischküchle, Apfelküchle und in dem großen Einhektöpfchen Suppe“ bereitet.
Habt ihr auch noch Spielzeug eurer Großeltern daheim, mit dem ihr oder eure Kinder noch spielen?
Foto: Museen Weißenburg/M. Bloier

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