Museen Weißenburg

Iupiter - der Göttervater im RömerMuseum

Ein besonderes Schätzchen des RömerMuseums: Der Göttervater Iupiter, ein Teil des Weißenburger Schatzfundes.

Ein besonderes Schätzchen des RömerMuseums: Der Göttervater Iupiter, ein Teil des Weißenburger Schatzfundes. Die Bronzestatuette ist 15,7 cm hoch aber wiegt knapp 500 g, da sie im Vollguß hergestellt wurde. Iupiter ist bis auf einen Mantel über seinen Schultern nackt dargestellt und hat sehr kräftig ausgeformte Körperpartien. Auf seiner rechten Hand sitzt ein Adler – in der linken Hand hatte er vermutlich ein Stabzepter, welches aber nicht erhalten ist. Iupiter trägt einen Vollbart und eine kunstvoll drapierte Frisur.

Die Statuette kann man als typisch römisch betiteln – einerseits, weil sie sich verschiedener Elemente aus der griechischen Klassik bedient, die so nie kombiniert worden wären – andererseits, weil sie wohl tatsächlich am ehesten aus einer Werkstatt aus Rom bzw. deren Umfeld stammt. Aber auch in den Provinzen wurde er als Göttervater verehrt – zum Beispiel wurde er besonders als Wetter- und Vegetationsgott oder als Beschützer im Kampf verehrt.
Im Museum steht Iupiter mit Iuno und Minerva in einer Vitrine – die sogenannte Capitolinische Trias.

Foto: Museen Weißenburg/H. Beyer

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