Museen Weißenburg

Das RömerMuseum

2013 feierten wir 30 Jahre RömerMuseum Weißenburg – doch eigentlich wären es schon knapp 130 Jahre, dass Weißenburg ein archäologisches oder auch römisches Museum besitzt. Wie das kommt – ein kurzer Rückblick auf die Museumsgeschichte wird es euch zeigen.
Ein Hauptanliegen des 1889 neu gegründeten Altertumsvereins, zu dessen 1. Vorsitzenden Wilhelm Kohl gewählt wurde, war es, eine eigene Schausammlung (eröffnet 1890) zusammenzustellen und so die antiken Kunstgegenstände „früherer Jahrhunderte“ der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die ersten zur Schau gestellten Funde stammten aus dem frühmittelalterlichen Gräberfeld bei Dettenheim. Dem Verein wurde damals von der Stadt das alte Fleischhaus in der Höllgasse zur Verfügung gestellt. Durch Grabungen in Weißenburg, Ankäufe und Schenkungen wuchs diese rasant an und wurde 1896 in größere und geeignetere Räume im Progymnasium verlegt. Immer mehr Funde führten schließlich dazu, dass auch diese Räumlichkeiten zu eng wurden. Mit der Entdeckung der „kleinen Thermen“, weiteren Grabungen auf dem Kastellgelände und am Limes war es dann Ende der 1920er Jahre soweit, dass die Schausammlung vom Progymnasium in das heutige Gebäude Martin-Luther-Platz 3 umzog. 1929/31 wurde es dann feierlich als „Heimatmuseum“ – auch mit nicht Archäologischen Objekten – eröffnet.
Durch den Krieg waren Fundauslagerungen und -verluste vorgegeben. Bereits 1954 wurde es wieder für die Besucher geöffnet. Als dann 1977 die Römischen Thermen und 1979 der Schatzfund entdeckt wurde, wurde das Museum komplett saniert und 1983 als Römermuseum Weißenburg (Zweigmuseum der Prähistorischen Staatssammlung) wiedereröffnet.

Foto: Museen Weißenburg

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